Nach Überlieferung der Evangelien war Josef  von Arimathäa ein vornehmer Jude in Jerusalem und Mitglied des jüdischen Gerichtes (Synhedrion). Er war mit dessen Beschluss und Vorgehen gegen Jesus bei der Kreuzigung nicht einverstanden. Im  Matthäus- und Johannesevangelium findet sich, dass er selbst auch ein Jünger Jesu geworden war. Nach der Kreuzigung und dem Tod Jesu wird er als guter und frommer Mann bezeichnet, der den römischen Statthalter Pontius Pilatus aufsucht und um den Leichnam Jesu bittet. Er kauft selbst ein Leinentuch, beteiligt sich an der Kreuzabnahme und der Grablegung Jesu. Dabei stellte er für ihn sein eigentlich für sich selbst bestimmtes Felsengrab zur Verfügung. Er bestattet Jesus nach jüdischem Brauch.